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Kanzleigebäude Schloss Neustrelitz . Neustrelitz
Denkmalgerechte Sanierung und Umbau zum Straßenbauamt

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Verlegeplan Dielung Saal

Detailschnitte Kreuzstockfenster

Grundriss Obergeschoss


Hertelstraße 8 . 17235 Neustrelitz
Ehemaliges Kanzleigebäude der Schlossanlage Neustrelitz
Heute: Umnutzung als Straßenbauamt

Leistungsbild
Planung und Bauüberwachung

Auftraggeber
Betrieb für Bauen und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern
Geschäftsbereich Neubrandenburg
Neustrelitzer Str. 121 . 17033 Neubrandenburg

Kontakt
Frau Menzdorf
0395-38087851

Konstruktion
Mauerwerksbau, geputzt, tlw. Fachwerk
mit Zierelementen aus Terrakotta

Gesamtbaukosten
ca. 3,2 Mio EUR

BGF:
ca. 1.360 m²

Leistungsphasen
LPh 2 – 8 HOAI

Projektleiter/ stellvertretender Projektleiter
Sven Klingebiel, Susann Barsch

Durchführung der Maßnahmen
2010 – 2014

Das Kanzleigebäude auf dem Schlossplatz in Neustrelitz wurde zwischen 1720 – 1731 im Zuge des Schlossneubaus von dem Baumeister Julius Löwe errichtet und zwischen 1828 und 1834 unter dem großherzoglichen Baumeister und Schinkel-Schüler Friedrich Wilhelm Buttel im klassizistischen Stil umgebaut. In seiner wechselvollen Geschichte waren verschiedene Nutzungen im Gebäude untergebracht, die auch mit diversen Umbauten und Änderungen verbunden waren.
Das Gebäude, das sich im Eigentum des Landes Mecklenburg-Vorpommern befindet, wurde unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Belange komplett saniert und erfährt eine neue Nutzung als Verwaltungsstandort für das Straßenbauamt Neustrelitz.
Neben der denkmalgerechten Instandsetzung der äußeren Gebäudehülle waren alle erforderlichen statisch-konstruktiven Sicherungen an den Decken und Wänden Bestandteil des Leistungsprogramms. Mit dem Rückbau späterer Einbauten wurde die Raumstruktur des Festsaales hinter den drei Achsen des Portikus wiedergewonnen und die Fassung der Decke und Wandbereiche restauratorisch-konservativ gesichert.

Energetische Sanierung – Maßnahmen:
Kalziumsilikat-Dämmung in Gebäudeecken und Fensterleibungen.
Dämmung EG-Fußboden und Decke Dachgeschoss.
Anschluss an die Fernwärmeversorgung.
Bauphysikalisch optimierte Lüftung des Festsaales mit Wärmerückgewinnung und Steuerung über die absolute Luftfeuchtigkeit im und außerhalb des Gebäudes unter besonderer Berücksichtig des Feuchte- und Schimmelschutzes in denkmalgeschützen Altbauten.