<- zurück

Martin-Gropius-Bau . Berlin
Instandsetzung der Fassaden

Download-PDF mit allen Informationen:

Martin Gropius Bau


Niederkirchnerstraße 7 . 10963 Berlin
Ehemaliges Kunstgewerbemuseum Berlin
heute Ort für große temporäre Ausstellungen
Architekt Martin Gropius
Baujahr 1877 – 1881
Baudenkmal

Leistungsbild
Sanierungskonzept und Realisierung
Planung und Bauüberwachung

Auftraggeber
KBB Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH
Schöneberger Straße 15 . 10963 Berlin

Pitz & Hoh
Werkstatt für Architektur und Denkmalpflege GmbH
Rheinstraße 45 . 12161 Berlin

Kontakt
Frau Sieben
030-26397500

Herr Tritschler
030-852470025

Konstruktion
Mauerwerksbau mit Terrakotta- und Sandsteinelementen

Gesamtkosten
ca. 2,4 Mio EUR

BGF
ca. 23.000 m²

Leistungsphasen
LPh 2 – 8 HOAI

Projektleiter/ stellvertretender Projektleiter
Sven Klingebiel, Dr. Hendrik Heidelmann

Durchführung der Maßnahmen
2009 – 2011

Der Martin-Gropius-Bau ist von 1877-81 errichtet worden. Er war als Kunstgewerbemuseum konzipiert und beherbergte im Laufe seiner Geschichte verschiedene Sammlungen. Im zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schwer beschädigt und von 1978-81 wieder aufgebaut. Im heutigen Ausstellungshaus finden große temporäre Ausstellungen statt.

Im Rahmen der umfangreichen Baumaßnahmen am Gebäude war die Heidelmann & Klingebiel Planungsgesellschaft für die Sanierung der historischen Fassaden verantwortlich. Das Hauptproblem stellte sich mit dem desolaten Zustand des weit auskragenden Traufgesimses. Wegen der nicht mehr funktionstüchtigen Entwässerung war es zu massiven Feuchteschäden an den darunter befindlichen Bauteilen und teilweise auch zu Absturzgefährdungen gekommen. Der konstruktive Aufbau an der Oberseite des Gesimses und das gesamte Entwässerungssystem sind deshalb grundsätzlich verändert und umgebaut worden. Danach konnten die geschädigten Architekturteile aus Terrakotta, die Natur- und Kunststeinreliefs, die Metallguss-Karyatiden sowie die Glasmosaiken restauriert werden.