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Militärhistorisches Museum Dresden . Hauptdepot
Sanierung und Umnutzung mehrerer Gebäude

MHM Deckblatt

Gemaelde Depot

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Hauptdepot MHM


Ehemaliges Arsenal und Königl. Sächsische Militärstrafanstalt
Heute Militärhistorisches Museum
Bauzeit 1874 – 1878
Baudenkmal

Leistungsbild
Sanierungskonzept und Realisierung
Planung und Bauüberwachung

Auftraggeber
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement .
Niederlassung Radeberg
01454 Radeberg . Heidestraße 70

Kontakt
Frau Scheel
0351-4735913

Konstruktion
Mauerwerksbau mit Gliederungselementen
aus Terrakotta und Sandstein

Gesamtkosten
ca. 10,5 Mio EUR

BGF
Hauptdepot ca. 7.100 m²
Militärhistorisches Museum ca. ca. 9.900 m²

Leistungsphasen
LPh 2 – 8 HOAI

Projektleiter/ stellvertretender Projektleiter
Dr. Hendrik Heidelmann, Sven Klingebiel

Durchführung der Maßnahmen
1993 – 2006
2009 – 2012

1873-1879 wurde die Albertstadt am Rande der Dresdner Heide als große Militärstadt errichtet. Vorbild für die zahlreichen Einzelgebäude auf dem 360 ha großen Gelände war das Wiener Arsenal.

In Anlehnung an den klassischen Barock Ludwig XIV. entstand 1874-1875 ein repräsentatives Militärgebäude mit Auffahrt und langgestreckten Wagenschuppen mit Turm- und Torhäusern, die heute als Militärhistorisches Museum genutzt werden. In dem um 1878 errichteten Gebäudekomplex der ehemaligen Königlich- Sächsischen Militärstrafanstalt ist das Hauptdepot des Museums untergebracht.
Zur Aufgabe stand die Herrichtung von insgesamt 11 denkmalgeschützten Gebäuden für unterschiedliche Nutzungsanforderungen als Museums-, Depot-, Werkstatt- und Verwaltungsbereiche. Die Einpassung neuer Raumprogramme in die historische Bausubstanz erfolgte unter Beachtung der gegebenen hohen denkmalpflegerischen Ansprüche. Besonders hohe Aufwendungen sind durch die Teilklimatisierung der Gebäude und den Einbau komplizierter Rollregal-Technik entstanden. Die Realisierung der neuen Nutzung war mit umfangreichen statisch-konstruktiven Maßnahmen zur Verstärkung der Tragkonstruktion und Verfestigung des Baugrundes verbunden. Die historischen Fassaden wurden entsprechend den Befunden wiederhergestellt.

Energetische Sanierung – Maßnahmen:
Kalziumsilikat-Dämmung in Gebäudeecken und Fensterleibungen.
Dämmung EG-Fußboden und Decke Dachgeschoss.
Bauphysikalisch optimierte Klimatisierung bzw. Teilklimatisierung von Gebäuden- und Gebäudeteilen zur Schaffung optimalere Bedingungen für die Aufbewahrung von Museumsgütern unter besonderer Berücksichtig des Feuchte- und Schimmelschutzes in denkmalgeschützen Altbauten.